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Dachbodentreppe isoliert

Bei einer Haussanierung oder einem kompletten Neubau kommt irgendwann die Anschaffung einer Bodentreppe auf den Tisch. Bei den heute zu beachtenden Richtlinien gibt es viel zu beachten, besonders aber, dass die Dachbodentreppe isoliert ist.

Förderung vom Staat

Wenn ein Haus saniert wird, erhält man oft viele staatliche Förderungen. Diese sind natürlich an Forderungen gebunden, die es einzuhalten gibt. Wenn man eine isolierte Dachbodentreppe haben möchte, steht man vor der Entscheidung ob man eine vorhandene versucht mit eigenen Mitteln abzudichten  oder ob man direkt eine isolierte Dachbodentreppe kauft und die alte Treppe austauscht. Gefördert wird die Maßnahme jedoch nur, wenn der Austausch im Zusammenhang mit einer Dachsanierung steht und somit einen positiven Einfluss auf den Energieausweis mit sich bringt.

Achtung,Achtung!

Beim  Kauf einer isolierten Dachbodentreppe gibt es einiges zu beachten.  Neben einer sicheren Nutzung und einem einfachen Einbau ist auch die Wärmedämmung ein wichtiger Punkt. Man sollte darauf achten, dass eine isolierte Dachbodentreppe einen U-Wert von mindestens 0,24 W/m²K aufweist. Dieser U-Wert sollte von einem unabhängigen Institut bauteilgeprüft sein. Der Dichwert sollte hier bei a = 0,03 m³/hm liegen. Diese entsprechen der DIN EN 14975 und stellen somit jeden Prüfer bei der Bauabnahme und der Erstellung eines Energieausweises zufrieden.

Kosten- Risiko- Analyse

Natürlich kann man mit der nachträglichen Isolierung Marke Eigenbau eine Dachbodentreppe den Richtlinien entsprechend ausrüsten. Man liegt dann bei etwa 150 – 300 €. Aber das wird nur empfohlen, wenn man wirklich über gute handwerkliche Fähigkeiten verfügt und die vorhandene Treppe nicht als Altertümchen gezählt werden kann. Im Zuge einer Förderung durch den Staat, sollte man über eine Neuanschaffung nachdenken, die in der heutigen Zeit für eine hohe Lebensdauer ausgelegt sind. Eine Dachbodentreppe isoliert ist robust und hochwertig gebaut und erfüllt hohe Sicherheitsstandards, die eine alte Dachbodentreppe oft nicht aufweist. Die Stufen sind oft abgenutzt und glatt und haben selten die heute standardmäßig mitgelieferten trittsicheren Stiege. Oft sind auch die Scharniere und Federn bei einer alten Bodentreppe nicht mehr fest und gespannt und bilden somit ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Mit der Förderung erhält man oftmals die Differenz zur Nachrüstung und ist zu alle dem noch auf der sichereren Seite.